Am Fuße des Schloßberges geht es voran

Über die Entdeckung einer alten steinernen Tafel mit einer Inschrift aus dem Jahr 1436 war die Freude groß. Sie wurde bei Sicherungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, dem "Kellerhaus" wieder gefunden. Es steht geschrieben: 

1436
"Es wünsche mir einer, was er will, ihm gebe Gott noch mal soviel".

Die Untere Denkmalschutzbehörde versucht gerade das "Geburtsjahr" des Kellerhauses zu ermitteln. Das scheint nicht so einfach zu sein. Die dendrochronologischen Untersuchungen der Holzbalken ergaben ein Fälldatum im Jahr 1704. Größere Umbauten gehen auf das Jahr 1820 und 1890 zurück. Landesarchäologen fanden im 42 Meter langen Kellergang ein Portal, welches sie als Renaissanceportal ( Rennaisance: 15. / 16. Jahrhundert) identifizierten.
Die Sanierung geht gut voran und liegt im Plan. Ende des Jahres 2001 soll alles fertig sein und wir dürfen auf eine neue gastronomische Einrichtung gespannt sein.
 


Das Liebe zum Detail zu erkennen sein wird haben die Besitzer und Bauherren des Kellerhauses, das Ehepaar Fritsche mit ihrer Baufirma, an der Ausspanne bereits bewiesen.
So sah das Kellerhaus um 1900 aus

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